In der Demokratie gibt es bei Abstimmungen Gewinner und Verlierer. Damit trägt eine Abstimmung häufig auch einen Konflikt weiter oder lässt ihn im Verborgenen eskalieren.

Was kann ich tun, wenn ich eine Entscheidung brauche und gleichzeitig erreichen möchte, dass möglichst viele, wenn nicht sogar alle Beteiligten zufrieden sind?

In diesem Bildungsurlaub lernen die Teilnehmenden die Haltungen und Methoden der empathischen Gesprächs­führung kennen, die auf den Erfahrungen von Carl Rogers und Marshall Rosenberg sowie Methoden aus der Konfliktmediation aufbaut. Diese Form der Gesprächsführung ist universell und sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld hilfreich. Sie fördert Verbindung und Motivation und ist überzeugend und entlastend.

Die Grundlage dafür ist eine empathische Auseinandersetzung mit sich selber (Selbstklärung). Die Selbstklärung führt zu einer wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber: Die empathische Haltung stärkt zudem das Selbstbewusstsein und unterstützt die Teilnehmenden dabei, die gemeinsamen Ziele zu klären oder in Konflikten gemeinsam wieder "auf den Teppich zu kommen".

Im 2. Teil lernen die Teilnehmenden das „systemische Konsensieren“ kennen, welches eine Meinungs­bildung und Entscheidungsfindung auf eine Weise unterstützt, dass ein Konsens möglich ist, der motiviert, mindestens jedoch wohlwollend von allen Beteiligten getragen wird. Dies gelingt auch in größeren Gruppen.

Inhalte
Wir simulieren Gespräche und Konfliktsituationen – gerne Beispiele aus dem Alltag der Teilnehmenden – und verbinden die empathische Gesprächsführung mit dem Konsensieren im Sinne einer nachhaltig getragenen Entscheidung mit hoher Konflikttransparenz.
Die Teilnehmenden üben sich darin die „Themen hinter dem Thema“ auf eine friedliche, gleichzeitig offene und effiziente Weise mit den Beteiligten zusammen aufzulösen. Gleichzeitig befördern die Neben­themen wichtige Aspekte des menschlichen Miteinanders an die Oberfläche, die häufig für die Tragfähig­keit und Dauerhaftigkeit von Engagement erheblich sind.

Im Mittelpunkt dieses auf Vertrauen und Wohlwollen basierenden Workshops steht das Erfahrungslernen, weshalb es hilfreich ist, wenn Sie sich offen einbringen.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich sowohl an beruflich als auch ehrenamtlich an dem Thema interessierte Personen. Die Inhalte unterstützen Sie im Rahmen von Gruppendiskussionen und Entscheidungsprozessen.

Den Workshop biete ich an den unten genannten Terminen in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Bonn an.

 

aktuelle Termine: Dienstag, 23.07.19 ab 09 Uhr bis
Donnerstag, 25.07.19 bis 16.30 Uhr
täglicher zeitlicher Umfang an Bildungsurlaubsgesetzen orientiert
Ort: Volkshochschule Bonn
Haus der Bildung, Raum 3.50
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn
Kosten und Anmeldung:

EUR 133,50 / ermäßigt 98,28
Anmeldung über die VHS, Bonn: hier

Anfahrt: Anfahrt

 

Weitere organisatorische Informationen gibt Ihnen die VHS Bonn inhaltliche Fragen richten Sie bitte gerne an mich.

Eine Anmeldung für diesen Workshop ist nur über die VHS Bonn (s. o.) möglich.

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